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Ivo Kilian: Als Newcomer zur EM

canoesprint2014-ivo-kilianEin gutes Vierteljahr im Boot – und schon bei den Europameisterschaften am Start: Ivo Kilian nimmt es gelassen. Der sympathische 37-jährige Parakanute vom Halleschen KC 54 wirkt nicht wie jemand, der sich von den Ereignissen treiben oder gar überrollen lässt. „Ich kann noch ziemlich entspannt an die Dinge herangehen. Für mich ist alles Neuland, alles interessant. Keiner setzt etwas voraus, keiner hat Erwartungen an mich“, konstatiert er lächelnd.

Zum Paddeln ist Ivo durch puren Zufall gekommen, über einen Bekannten, der ihm den Kontakt zum Verein und zu einem Schnuppertraining vermittelt hat. Ende März ist er das erste Mal in ein Kanu gestiegen, in der Schwimmhalle, im April war er das erste Mal auf dem See. Es hat ihm auf Anhieb Spaß gemacht, und er meinte, einen sportlichen Ausgleich zum Berufsleben gefunden zu haben. „Den Rest habe ich nicht geahnt“.

Was Ivo bescheiden den „Rest“ nennt, ist eine Riesenüberraschung, fast eine Sensation: Sieg und WM-Norm bei seiner allerersten Regatta. Und das nach wenigen Wochen Training, jeweils nach der Arbeit, zwei- bis dreimal in der Woche. Sein Arbeitgeber hat den IT-Techniker für Medizintechnik inzwischen in dessen sportlichen Ambitionen bestärkt. Zwei Abende in der Woche sind fürs Training reserviert, dann kann Ivo garantiert pünktlich Feierabend machen. Seit er weiß, dass er bei der EM startet, ist zusätzlich noch die eine oder andere Einheit am Wochenende hinzugekommen. Mit Sicherheit eine erhebliche Belastung für den allein erziehenden Vater von zwei halberwachsenen Kindern, aber das erwähnt er nicht weiter.
Vom Kajak als Einstiegsdisziplin ist Ivo, der aufgrund einer angeborenen Fehlbildung der Beine auf Prothesen läuft, inzwischen zur olympischen Disziplin gewechselt und startet bei der EM im V1 – dem Auslegerboot – in der Startklasse TA. Seine Trainer sind Mathias Neubert und Ronny Waßmuth.

„Es macht mir Spaß mit dem Team, mit den Trainern.“ Und die EM? „Gleich Rennpraxis zu haben, Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel mit dem Startschuh – das ist wirklich toll. Wettkampfmäßig will ich hier in Brandenburg an der Havel vor allem sehen, wo ich stehe. Und ich möchte am Samstag ins Finalrennen kommen, das wäre meine Erwartung. Es ist ja mein allererster internationaler Vergleich. Danach kann ich über Ziele nachdenken. Natürlich möchte ich schon irgendwann um Medaillen fahren … Mal sehen, was dieses Jahr passiert.“

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