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Deutsche Boote glänzen am ersten Wettkampftag

canoesprint2014-max-rendschmidt marcus-grossAm von Wind geprägten ersten Wettkampftag der Europameisterschaften im Kanu-Rennsport in Brandenburg an der Havel zeigte die deutsche Nationalmannschaft einen gewohnten starken Auftritt. Von insgesamt 13 gestarteten deutschen Booten konnten sich zwölf für die Finalläufe qualifizieren. Mit sieben Vorlaufsiegen und weiteren drei ersten Plätzen in den Semifinals machte das Team von Chefbundestrainer Reiner Kießler trotz schwieriger Rahmenbedingungen seine hohen Ambitionen deutlich.

Souverän zeigten sich dabei die Doppelstarter Max Rendschmidt und Marcus Groß, die sowohl im Zweier-Kajak über 500 als auch über 1.000m ihre Vorläufe gewannen. Auch Sebastian Brendel konnte sich mit einem ersten und einem dritten Platz bei seinen Rennen im Einer-Canadier über 500m und 1.000m direkt für die Finalläufe qualifizieren. „Zweimal direkt ins Finale einzuziehen, das war mein Ziel. Wobei der 500 m-Vorlauf taktisch geprägt war in Hinblick auf eine günstige Bahn im Finale. Am Ende drei Mal aufs Podest zu kommen ist weiterhin durchaus ein realistisches Ziel.“
Der ehemalige Wildwasserkanute Max Hoff kam mit den schweren Bedingungen am Beetzsee am besten zurecht und paddelte mit seinem Einer-Kajak sowohl im Vorlauf als auch im Semifinale über die 1.000m Distanz klar ins erster ins Ziel. „Von mir aus können auch im Finale solche Bedingungen vorherrschen“, meinte Max nach seinem Rennen. „Ich kann damit umgehen. Aber fair ist das nicht gerade.“

canoesprint2014-tom-liebscherBeeindruckend fuhr auch der junge Dresdener Tom Liebscher mit einem Vorlaufsieg in das Finale im Einer-Kajak über 500m. Im Zweier-Kajak über 500m kamen Conny Waßmuth und Tina Dietze mit einem deutlichen Vorsprung vor der starken ungarischen Konkurrenz ins Ziel.

Der Vierer der Damen mit Franziska Weber, Tina Dietze, Verena Hantl und Conny Waßmuth paddelte in seinem Rennen über 500m mit zwei Zehntel Vorsprung vor dem Boot aus Polen ins Ziel. „Unser Plan ist voll aufgegangen. Die Weißrussinnen kamen uns mittendrin zwar aufgrund von Steuerproblemen ganz schön nahe, aber wir haben mit zwei schnellen Schlägen gut kontern können. Das Ziel für morgen ist eine Medaille.“

Die Kajakfahrerinnen über 500m hatten mit besonders schweren Bedigungen und hohen Wellen zu kämpfen. So dauerte es fast fünf Minuten, bis das Rennen von Franziska Weber gestartet werden konnte. Dennoch fuhr die 23-jährige Potsdamerin mit einem tollen Finish ins Ziel. „Heute waren die Bedingungen richtig schwer“, sagte Franziska Weber. „Mein Boot hat sich am Start ständig schräg gestellt. Aber den Anderen ging es auch nicht besser. Als ich gefahren bin, ging es dann viel besser.“

Nach einem fünften Platz im Vorlauf gaben die beiden Leipziger Robert Nuck und Stefan Holtz im Rennen der Zweier-Canadier über 500 in ihrem Semifinale die richtige Antwort und paddelten durch die Wellentäler am Beetzsee zum ersten Platz. „Es war ein schweres Rennen“, sagte Stefan Holtz. „Ich habe jetzt richtig feste Arme. Die Bedingungen waren bei diesem Wellengang schon sehr hart.“

Im Zweier-Canadier-Rennen über 1.000m sicherten Yul Oeltze und Ronald Verch mit einem dritten Platz im Vorlauf den Einzug ins Finale. Als zwölftes deutsches Boot sicherte sich Anne Knorr in einem harten Endspurt den dritten Platz im Semifinale und damit die Teilnahme für das morgige Finale. Einzig der Herren-Vierer über 1.000m mit Martin Hollstein, Marius Radow, Martin Schubert und Kai Spenner verpasste nach einem hauchdünnen Zieleinlauf im Kampf um den dritten Platz mit Rang vier knapp den Endlauf. „Das ist schon schade“, meinte DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl. „Aber die Jungs sind nicht gut ins Rennen gekommen. Dann konnte uns auch der Zielspurt nicht mehr retten. Für das zweite Rennen dieses jungen Bootes darf man aber den Stab nicht über Ihnen brechen.“

Parakanuten haben ihre ersten Medaillenentscheidungen

canoesprint2014-emma-wiggsDie Britin Emma Wiggs ist die erste Goldmedaillengewinnerin bei der Kanu-EM in Brandenburg an der Havel. Die Parakanutin gewann ihr 200m-Rennen im Einer-Va´a (V1) der Schadensklasse TA (mittlere Schadensklasse) souverän vor der Ukrainerin Lagutenko und der Polin Rutkowska. Nach dem Rennen sagte Wiggs überglücklich: „Ich bin total überwältigt. Ich hatte zwar mit viel Wind zu kämpfen, aber die harte Arbeit hat sich wirklich gelohnt.“

In der zweiten Entscheidung des Tages im V1 der Schadenklasse A gewann der Pole Jakub Tokarz. Auch der deutsche Parakanute Ingo Greiner aus Leipzig paddelte in diesem Rennen um die Medaillen mit, hatte aber aufgrund von technischen Problemen keine Chance auf Edelmetall: „Es ist echt schlecht gelaufen. Ich ärgere mich total. Kurz vor dem Start ist mein Sitz verrutscht, aber dann kam schon das Startsignal.“ Am Ende paddelte der 40-jährigen Diplom-Sozialpädagoge auf den fünften Platz.

Für Deutschland paddelten darüber hinaus auch der Weltmeister des vergangenen Jahres Tom Kierey im Einer-Kajak (LTA), der Newcomer Ivo Kilian im Einer Va´a (TA) und Stefan Deuschl im Einer-Kajak (TA) über die 200m-Distanz. Während Kierey mit seinem ersten Platz und Kilian mit Platz 3 direkt ins morgige Finale kamen, muss Stefan Deuschl aufgrund seines fünften Platzes im Vorlauf noch im Semifinale am Samstag Vormittag antreten.


Stimmen (Flash-Interviews): http://bit.ly/flashinterviews

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