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Zweimal Gold - zweimal Bronze für Deutschland bei Heim-EM

canoesprint2014-sebastian brendelDie deutsche Kanu-Nationalmannschaft paddelte am ersten Finaltag der Kanu-Rennsportler bei der Europameisterschaft in Brandenburg viermal zu Edelmetall. Vor ausverkauftem Haus mit 2.500 Zuschauern standen heute die 1.000m-Entscheidungen und die 500m des Damen-Vierers auf dem Programm.

Der Olympiasieger Sebastian Brendel fuhr mit seinem Einer-Canadier sowie die Weltmeister Marcus Groß und Max Rendschmidt im Zweier-Kajak zu Gold. „Mir standen die Tränen in den Augen“ sagte Brendel nach seinem Heimsieg. „Das Rennen war für mich überwältigend. Die tolle Unterstützung der Zuschauer hat mich zusätzlich motiviert. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

 canoesprint2014-max rendschmidt-macus grossDie Kajak-Duo Rendschmidt / Groß ließ sich vom Wellengang am Beetzsee am wenigsten beeindrucken und fuhr einen Start-Ziel-Sieg heraus. „Der Marcus in Grünau und ich auf dem Rhein sind Wellen einfach gewohnt“, sagte Max Rendschmidt. „Wir haben gut in den Rhythmus gefunden und das Ding hinten raus entschieden.“ Sein Partner Marcus Groß konnte das nur bestätigen: „Mich hat der Wind heute gar nicht gestört. Wir hätten vielleicht sogar Spaß daran gehabt, wenn es noch etwas doller gewesen wäre.“

Bronze gab es für den Kölner Max Hoff, der sich im Einer-Kajak mit dem Weißrussen Yurenia und dem Dänen Poulsen ein hartes Duell lieferte.

„Das Rennen war bescheiden, aber OK. Ich konnte mich nicht richtig voll verausgaben. Ich war zwar vor zwei Wochen krank, aber darauf will ich es nicht schieben. Ich hoffe, dass es bis Moskau besser wird.“

Über Bronze freuten sich besonders die beiden U23-Europameisterinnen Sabrina Hering und Steffi Kriegerstein. Hinter den starken Weißrussinnen und den Ungarinnen kam das Duo aus Karlsruhe und Dresden mit nur einer Zehntel Abstand ins Ziel.

canoesprint2014-sabrina hering-steffi kriegerstein„Wir haben den Rhythmus sofort gut gefunden“, meinte Sabrina Hering nach dem Rennen. „Ab 250m haben wir noch einmal angezogen. Die Konkurrenz hatten wir gar nicht im Blick und ich wollte auch nicht beiseite gucken, da ich soviel Angst hatte.“ Dies ergänzte ihre Zweier-Partnerin Kriegerstein: „Ich habe Sabrina voll vertraut. Vorher habe ich hier noch gesagt: Fahre nicht so hart an, sonst werde ich sterben.“

Die K4-Konkurrenz war heute die einzige, die auf der 500m-Distanz paddelte. Dabei lief es für den deutschen Damen-Vierer nicht optimal. Schon früh setzte sich das ungarische Boot von der Konkurrenz ab. Aber auch die Polinnen und Russinnen machten es den vier deutschen Damen Franziska Weber, Tina Dietze, Verena Hantl und Conny Wassmuth schwer. Am Ende blieb nur der undankbare vierte Platz: Im eigenen Land ist der vierte Platz total ärgerlich“, meinte Tina Dietze. „Trotz der tollen Unterstützung schaffen wir es momentan einfach nicht, das Mittelstück gut runter zu fahren.“

In der Konkurrenz der Zweier-Canadier der Herren ging mit Yul Oeltze und Ronald Verch ein Boot für Deutschland an den Start, das in dieser Saison neu zusammengesetzt wurde. Der vierte Platz, der am Ende für den Magdeburger und den Potsdamer stand, ist daher positiver einzuschätzen, als die Reaktion von Yul Oeltze im Interview schließen lässt: „Wir sind schon traurig, aber die anderen waren einfach besser. Ab der Hälfte lief es zwar gut, aber da war das Rennen schon gelaufen.“

In der Entscheidung im Vierer-Canadier kam die deutsche Equipe mit Michael Müller, Erik Leue, Sebastian Hennig und Peter Kretschmer auf den fünften Rang. Anne Knorr aus Karlsruhe paddelte im Einer-Kajak auf Platz sieben.

Im Medaillenspiegel steht Deutschland nach dem ersten Tag der Entscheidungen auf dem dritten Platz hinter Weißrussland und Ungarn.

Am Abschlusstag der Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel folgen morgen sieben Entscheidungen auf der Sprintdistanz über 200m, acht Entscheidungen auf der Mitteldistanz und drei über 5.000m-Langstrecke.

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