Flash Interviews

event-logo

Durch einen Fehler, bei dem es sich vermutlich um eine Zeitüberschreitung beim Verbindungsaufbau zu Twitter handelt, können die Tweets dieses Benutzers nicht angezeigt werden.

canoesprint2014-sponsors-988x90

Beetzi, Maskottchen der Regattastrecke

Freitag, 11. Juli 11:10 Uhr
Über einem blauen Plüschkostüm schwebt eine riesige Weltkugel über das Gelände am Beetzsee: Beetzi, das offizielle Maskottchen der Regattastrecke: „Beetzi verkörpert Weltoffenheit. Alle Nationen sind eingeladen, hier zusammen Sport zu treiben.“, erklärt aus der Weltkugel heraus eine junge Stimme. Wie man dazu kommt, Beetzi zu verkörpern? „Da wird man angesprochen. Lustig und aufgeschlossen sollte man sein – und zum Regattateam gehören.“

Max Hoff, K1 1000m MEN, GER

Freitag, 11. Juli 16:30 Uhr (nach dem sturmgepeitschten Semi-Finale)

 „Das war schon ein bisschen wie beim Wildwasser. Oben am Start ist es sogar noch schlimmer als hier unten am Ziel. Da sind schon direkt welche untergegangen. Von mir aus können auch im Finale solche Bedingungen vorherrschen. Ich kann damit umgehen. Aber fair ist das nicht gerade.“

Runder Tisch mit den Parakanuten, GER

Freitag, 11. Juli 12:30 Uhr

Tom Kierey, K1 LTA 200m MEN: „Vor dem Rennen gab es schon eine große Anspannung. Es war ja das erste Rennen der Saison mit Konkurrenz. Die Anspannung ist aber jetzt weg. Generell mag ich es nicht, der Gejagte zu sein. Ich jage lieber! Eine Medaille möchte ich auf jeden Fall. Mal sehen welche es wird.“
Ivo Kilian, V1 TA 200m MEN: „Ich habe mein Ziel für die EM schon erreicht – ich bin im Finale! Jetzt lote ich die Konkurrenz aus, um zu sehen, wo ich so stehe, damit ich beim nächsten Wettkampf so richtig angreifen kann. “
Britt Gottschalk, V1 und K1 LTA 200m WOMAN: „Das Paddeln habe ich im V1 angefangen. Aber ich bin sehr froh, dass ich seit 2 Jahren ebenfalls im K1 starte. Ich sehe hier meine Stärke, obwohl die Konkurrenz hier größer ist. Generell würde ich mir wünschen, mehr Zeit für das Training zu haben. Aber neben einem Vollzeitjob ist das leider nicht einfach zu realisieren.“
Sandra Müller, Chef-Trainerin Parakanu des Deutschen Kanu-Verbandes: „Die Stimmung im Team ist toll. Wir sind optimal vorbereitet. Trotz der größer werdenden Konkurrenz prognostiziere ich, dass wir drei bis vier Medaillen bekommen. Jeder muss sein Bestes geben.“

Reiner Kießler, Chef-Bundestrainer, GER

Freitag, 11. Juli 14:00 Uhr (Nach dem Vorlauf, K4 1000m MEN)

„Das war schon ganz gut so. Das Boot ist ja das erste Mal zusammen gefahren und wir waren relativ lang mit dabei.“

Sebastian Brendel, C1 500m und 1000m MEN, GER

Freitag, 11. Juli 13:20 Uhr (Nach dem 500m Vorlauf)

„Zwei Mal direkt ins Finale einzuziehen, das war mein Ziel. Wobei der 500 m Vorlauf taktisch geprägt war in Hinblick auf eine günstige Bahn im Finale. Die 1000m heute Vormittag liefen super. Ich konnte meinen Vorsprung gut halten. Am Ende drei Mal aufs Podest zu kommen ist weiterhin durchaus ein realistisches Ziel.“

Jakub Tokarz, V1 A MEN, POL (1. Platz)

Freitag, 11. Juli 11:35 Uhr

“Aufgrund meines harten Trainings im Winter war ich mir sicher an den Erfolg von Portugal 2013 anknüpfen zu können. Mein nächstes Ziel ist der Sieg in Moskau.“

Ingo Greiner, V1 A MEN, GBR (5. Platz)

Freitag, 11. Juli 11:35 Uhr

„Es ist sehr schlecht gelaufen. Ich ärgere mich total. Kurz vor dem Rennen ist mein Sitz verrutscht. Ich habe noch versucht dies zu korrigieren, aber dann kam schon das Startsignal.“

Emma Wiggs, Siegerin im V1 200m TA WOMAN, GBR

Freitag, 11. Juli 11:20 Uhr

„Ich bin total überwältigt. Ich hatte zwar mit dem Wind zu kämpfen, aber die harte Arbeit hat sich wirklich gelohnt.“

Dr. Jens Kahl, Sportdirektor Deutscher Kanu-Verband

Freitag, 11. Juli 11:00 Uhr  (Nach den ersten Vorläufen)

„Wichtig ist erstmal das Weiterkommen. Das haben alle geschafft. Schade, dass sich die Weißrussinnen im Damen-Vierer abgeschossen haben. Der direkte Vergleich wäre interessant gewesen.“

Stimmen Ungarischer Fans

Freitag, 11. Juli 10:45 Uhr

Am Freitagvormittag besuchte eine Gruppe von 50 Kindern von Kitas aus Brandenburg an der Havel und Potsdam, ausgestattet mit Ungarischen Flaggen, die Tribüne der Europameisterschaft am Beetzsee. 

„Es ist schön, wieder in Brandenburg an der Havel zu sein. Toll, dass unsere ungarische Mannschafft unverhofft eine so große Unterstützung bekommt“, strahlt Agnes Habel Istvanne unter ihrem riesigen grün-weiß-roten Fanhut. „Unsere Gruppe begleitet jeden großen Wettkampf. Wir waren zu Olympia in Athen, Peking und London und wollen auch nach Rio. Die WM in Moskau ist auch schon fest eingeplant.“

Detlef Hofmann, Herren-Bundestrainer beim Deutschen Kanu–Verband

Freitag, 11. Juli 9:45 Uhr

„Aufgrund des straken Windes hatten wir vor dem Vorlauf von Max Hoff das Steuer umgebaut. Das kleine Steuer musste dem Langstreckensteuer weichen. Sicher ist sicher!“

Michael Kenzler, Leiter Organisationsteam

Donnerstag, 10. Juli 17:10 Uhr (Eröffnungs-Pressekonferenz)

„Nach einem Jahr Vorbereitung kann ich sagen: Wir haben alle Baustellen beseitigt und sind super vorbereitet. Heute ging es noch einmal angespannt zu, hier und da fehlte noch etwas, aber das waren Kleinigkeiten. Selbst das internationale Kampfrichterteam hat gestaunt und gesagt: Eigentlich sind wir einen Tag zu früh fertig. Für diese tolle Arbeit – und nicht nur vor der EM – geht mein Dank an das ganze Regattateam.

Für die Eröffnungsfeier heute Abend haben wir uns bei anderen Ausrichtern umgesehen und gesagt: Wir wollen das einmal ganz anders machen! Sie sehen das schon an unserem Motto „Canoe ist crazy!“ Auf den offiziellen Teil mit der Eröffnung durch den Präsidenten der European Canoe Association, Albert Woods, folgt ein Showteil – mit einer Stuntgruppe vom Filmpark in Potsdam-Babelsbergh, mit den Puhdy-Söhn en „Stamping Feed“, der Tanzgruppe „RockkaZ“ und einer Turner-Showgruppe.
Und wenn ich nach einem Wunsch für die EM gefragt werde, dann lautet der: Kein Wind! Regen ist nicht so schlimm ... Und ein volles Haus für dieses Wochenende!“

Thomas Konietzko, Präsident Deutscher Kanu-Verband

Donnerstag, 10 Juli 17:30 Uhr (Eröffnungs-Pressekonferenz)

„Nie zuvor war eine Kanu-Europameisterschaft so groß, sowohl was die Nationen als auch die Teilnehmerzahl betrifft. Es freut mich, dass wir als brandenburgische Organisatoren mit Stolz sagen können: Wir schaffen das!
Was unser deutsches Team betrifft, habe ich als Präsident gesagt, dass wir kein offizielles Ziel haben, was Plätze und Medaillen betrifft. Unser Sportdirektor und Chefbundestrainer sind positiv gestimmt, dass 50 Prozent unserer Sportler in den Medaillenbereich fahren werden.
Das ist kein Widerspruch - ich wollte zum Ausdruck bringen, dass wir am Start einer langen Etappe sind, welche uns nach Rio de Janeiro führt. Sie werden in den Booten viele neue junge Gesichter sehen. Wir wollen dem Nachwuchs eine Chance geben, Erfahrungen zu sammeln damit wir in Mailand nächstes Jahr die Quotenplätze für Olympia einfahren können. Die Vorbereitung des deutschen Teams ist gut gelaufen. Alle sind in guter Verfassung.
Eine sehr gute Reichweite haben wir in den Medien. Wir sind der ARD und dem RBB dankbar für eine außergewöhnlich große Sendezeit. Es wird Liveübertragungen in vielen Ländern Europas geben. Wir sind an diesem Wochenende der zweitwichtigste Sport!“

Albert Woods, Präsident European Canoe Association (ECA)

Donnerstag, 10 Juli 17:30 Uhr (Eröffnungs-Pressekonferenz)

“Die große Anzahl der Nationen ist eine sehr positive Entwicklung, gerade im Hinblick auf die 1. Europäischen Spiele in Baku im kommenden Jahr. Es hat sich seit der letzten Europameisterschaft 2009 sehr viel in Brandenburg verändert. Den Zielturm habe ich gar nicht mehr wiedererkannt. Das ist einer Europameisterschaft mehr als würdig.
Keine Frage, wir würden jederzeit wieder Wettkämpfe an die Stadt Brandenburg an der Havel vergeben, wenn der Deutsche Kanu-Verband sich darum bewirbt.“

Dr. Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel

Donnerstag, 10 Juli 17:20 Uhr (Eröffnungs-Pressekonferenz)

„Wir sind stolz, so viele Sportlerinnen und Sportler in unserer Stadt zu haben, und ein Team, das solche Aufgaben wie die Ausrichtung dieser Kanu-Europameisterschaft stemmen kann. Unsere Stadt lebt mit - und zu einem guten Teil auch für - die Regattastrecke. Technisch gesehen ist unsere Strecke einfach die modernste Strecke, so dass wir im Gespräch sind für die Olympischen Spiele, wenn es zu einer Bewerbung Berlins kommen sollte. Die Verantwortlichen des Bundesinnenministeriums waren bei einem Vor-Ort-Termin begeistert, und auch mit dem Landessportbund waren wir uns einig, dass der Beetzsee der einzige internationale Standort in der Region bleiben soll.
Eine Feuertaufe wird für uns allerdings die gemeinsame Ausrichtung der Wettkämpfe für die Parakanuten, da wir dies in dieser Form so das erste Mal ausrichten. Ich freue mich, dass heute der Start zur Europameisterschaft ist, ich bin stolz und aufgeregt. Und ich danke allen für die Vorbereitung.“

Partner des Sports

sport-dkv-logosport-eca-logosport-land-brandenburg-logosport-stadt-brandenburg-logosport-regattateam-logosport-bmi-logo

canoesprint2014-sponsors-400x955